Minarettverbot – Endlich!

Die vielen Bergsteiger unter uns werden es aus eigener Erfahrung kennen: Je höher man klettert, desto dünner wird die Luft. Der Sauerstoffgehalt wird geringer. Ab einer bestimten Höhe kann die körperliche und geistige Gesundheit Schaden nehmen. Dauerhafter Sauerstoffmangel führt oft zu Halluzinationen. Solche Phänomene treten verstärkt ab Höhen von 4.000 Metern oder nach dem Konsum illegaler Substanzen auf.

Die Schweiz zum Beispiel hat allein 74 Viertausender Berge.
Und seit neuestem auch, laut einem Volksbeschluss, ein Minarett-Bauverbot.

Wer hat´s erfunden? Natürlich die Schweizer! Immer außenpolitisch neutral, innenpolitisch aufgeräumt und wohlhabend. Jetzt haben sie endliche Tacheles geredet. In Wirklichkeit hat ja jeder von uns diese Angst vor dem Islam schon gespürt, oder? Da ist es doch nur konsequent, die offensichtlichen Dominanzsymbole der muslimischen Religionsausübung auf den Index zu stellen. Die Burka soll gleich mit verboten werden, tendenziell könnten sich auch in der Schweiz Selbstmordattentäter darunter verbergen.
Jetzt aber nicht kleinlich werden und das Volk bitte nochmal fragen: Sollte man sicherheitshalber die Todesstrafe wieder einführen? Nur für den Fall, dass da einer heimlich ein Mini-Minarett auf seinem Hinterhof errichtet. Aber auch ein Neubauverbot für Internetseiten könnte man schon mal in Erwägung ziehen. Das Internet – das Haupteinfallstor der Aggressoren.

Schon melden sich international die ersten Sympathisanten. Die Deutschen sind laut einer Spiegelumfrage noch gespalten, doch das mag wohl nur daran liegen, dass man uns noch nicht oft genug befragt hat. Wenn wir könnten wie wir wollten…

Copyright Bardewyk.com / Quelle pixelio.de

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Nun regt sich in der vergeltungsfreudigen islamischen Welt allerdings Widerstand gegen die Schweizer. Wenn sie uns unser Hauptmarketinginstrument verbieten, so heißt es nun aus dem Orient, dann werde man mit gleicher Münze zurückzahlen. Seit wenigen Tagen werden von den besonders eifrigen Iranern die Gipfel des Zagrod- und des Kuhrudgebirges abgetragen. Dort werden die Schweizer sich dann wohl nicht mehr zu Hause fühlen.

Die Eidgenossen haben es also vorgemacht: So schliessen wir unseren zentraleuropäischen Kulturkreis, so sieht Intergation aus. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns. Aber auch hier möchte ich Konsequenz anmahnen. Wenn wir Dominanzsymbole im Bauwesen stoppen wollen, schlage ich, wie auf dem Bild nebenan zu sehen ist, weitere Verbote vor.

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