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Lecker, nachhaltig, interessant

Wieviele Weihnachtsmärkte man auch veranstaltet, es will und will nicht schneien! Aber das liegt nun wirklich (noch) nicht in Menschenhand.
Dafür kann man sich die vorfestliche Zeit durchaus angenehm gestalten. Die Angebote sind scheinbar riesig. Wie hier bereits an anderer Stelle geschrieben, hat am vergangenen Freitag der neu konzipierte Eberswalder Weihnachtsmarkt eröffnet. Nachdem ich ihn mittlerweile einige Male mit und ohne Familie besucht habe, kann ich ihn nur als sehr gelungen bezeichnen. Im Gegensatz zur Umfrage in der Märkischen Oderzeitung (die im Internet leider nicht veröffentlicht ist), gefällt mir ganz besonders, dass der Fokus nicht so sehr auf bunten Lichterketten und Deko liegt (obwohl davon reichlich vorhanden ist). Vielmehr ist das Programm des Weihnachtsmarktes und die sehr bedachte Händlerauswahl das Besondere und Wegweisende. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ich gestehe

Ich bin ein Lump, ich gebe es zu. Ich habe die AWU verraten! Klamheimlich habe ich mich aus ihren Reihen geschlichen. Fast unmerklich habe ich mich den Diskussionsrunden entzogen und nach und nach auch unsere einstudierten Argumente aus meinem Sprachschatz gestrichen.

Die AWU – die AntiWeihnachtsUnion – war etwa seit meinem 14 oder 15 Lebensjahr meine event-politische Heimat. Was haben wir Weihnachten abgelehnt! Gewettert haben wir und vor Raserei getobt, wenn der Wahn jedes Jahr Ende November wieder losging. Auf den Straßen war kein Freizeit-Knecht-Ruprecht sicher vor unseren öffentlichen Entlarvungsaktionen. An den Pranger haben wir sie gestellt, dass sie den nachwachsenden Generationen solch einen Unsinn vorgaukelten. Wir haben ihnen den dialektischen Schwachsinn ihres Getues in die Wattebärte geschmiert. Der Weihnachtsmann war der Rekrutierungsoffizier der Großkapitalisten.Und wir waren uns sicher: Uns werden sie nicht kriegen! Wir lassen uns nicht einlullen oder kaufen! Diesen Beitrag weiterlesen »

Kultur aktuell – 23.11.2009 zweitens

Es ist natürlich sehr viel los in der Region zur Zeit, vieles davon bezieht sich auch schon auf die bevorstehende Weihnachtszeit.

Am kommenden Freitag, 27.11.2009 wird der Eberswalder Weihnachtsmarkt eröffnet. Das ist nun schon seit Jahren eine spezeille Angelegenheit, oft waren die Eberswalder nicht so begeistert von ihrem Weihnachstmarkt. Nachdem im vergangenen Jahr gerade auch die gewerblichen Partner mit der orgainsatorischen Arbeit der Stadt nicht zufrieden waren, wurde dafür nun ein Eventdienstleister engagiert. Sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung. In jedem Fall sollte man sich von dem Markt selbst überzeugen, ein vielfältiges, interessantes Programm zeichnet sich jedenfalls ab.

Neben den Weihnachtsvorbereitungen gibt es allerdingsnoch viele andere interessante Kulturtips. Hier einige (keine Vollständigkeit): Diesen Beitrag weiterlesen »

e wie Entwicklung

Rückblende 1997:
Der von mir meist gehörte Satz damals war: “Ick hab die Schnauze voll, ick hau ab!” Auf die Frage, wohin, hiess es in 95% der Fälle: Berlin. Auch ich habe dazu gehört! Ich habe meine Beinahe-Heimatstadt Eberswalde verlassen und (bereits zum zweiten mal) versucht, in Berlin Fuss zu fassen. Eben weil damals viele Eberswalder nach Berlin gingen, gab es eine ‘Eberswalder Szene’ da. Also eigentlich die Leute, mit denen man Monate vorher in EW abgehangen hat. Für einen Kleinstadt-Sozialisierten, wie mich, war das wie Methadon. Nicht ganz zu Hause aber doch vertraut. Damit konnte ich Berlin auch als Wohnort recht nett finden. Doch dann passierte es! Ich wurde schwanger! Also nicht ich direkt, sondern meine Frau. Aber heute sagt man das so: Wir wurden schwanger. Und mit frisch erwachten animalischen Beschützerinstinkten begaben wir uns auf die Suche nach einer neuen Wohnstatt. Ein Albtraumszenario und Stoff für einen Woody-Allen-Film! Der von mir damals meist gedachte Satz war: “Ick hab die Schnauze voll, ick hau ab!” Diesen Beitrag weiterlesen »